Nachgefragt bei... j-me

j-me horizontal shoe rack

Zehn fantasievolle (manchmal auch ernste) Fragen an: Jamie und Mark Antoniades von j-me

E-Commerce oder physischer Store – wo liegt die Zukunft? Diese Frage und viele mehr haben wir unserer Marke j-me gestellt. Lesen Sie weiter, um das spannende Interview zu verfolgen.

 

Jamie and Mark Antoniades j-me dfp design

Wir stellen vor:

 

• Wer: Jamie & Mark Antoniades

 

• Alter: Jamie 42, Mark 41

 

• Berufsbeschreibung: Geschäftsführer von j-me

 

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Kathy: Wie wurde j-me ins Leben gerufen und wie seid ihr auf den Namen gekommen und wofür steht er?

 

Jamie: Unsere Marke wurde 2000 gegründet. Wir wollten originelle Produkte für Design-affine Menschen entwerfen. Der Name ist eine Kombination aus unseren Initialen – J und M. Wenn wir zusammen sind, sagen wir oft „J and me“ (J und ich).

Kathy: Was war bisher in deiner Karriere bei j-me der schwierigste Moment?

 

Jamie: Die Anfangsjahre, in denen man Erfolg und Beständigkeit aufbauen wollte, waren definitiv eine große Herausforderung. Jetzt gibt es wieder neue Herausforderungen – nämlich den Erfolg zu halten, nachhaltig zu wachsen und Verantwortung für das Team zu übernehmen. Erfolg zu halten ist schwieriger als Erfolg am Anfang zu generieren!

 

Kathy: In eurer Branche gibt es viel Konkurrenz. Was unterscheidet euch von all den anderen?

 

Jamie: Die Konkurrenz ist knallhart, aber wir sind unserem Logo („original design“) treu und versuchen somit immer originelle Entwürfe zu gestalten. Wir schauen uns Alltagsobjekte an und wollen aus ihnen witzige, dennoch funktionstüchtige Designs kreieren. Unsere Persönlichkeit spielt auch eine große Rolle – wir sind von Natur aus sehr organisiert und haben einen Sinn für Humor – das spiegelt sich in den Produkten wieder.

j-me webstore

Kathy: E-Commerce oder physischer Store – wo meinst du, liegt die Zukunft?

 

Jamie: Ich hoffe wirklich, dass die Zukunft nicht im E-Commerce Bereich liegt, denn diese Welt ist so unpersönlich und trägt zu einer weniger sozialen Gesellschaft bei. Je weniger wir uns mit unseren Mitmenschen beschäftigen, desto schlechter werden unsere sozialen Fähigkeiten.

 

Kathy: Welche Stadt würdest du als deine Lieblingsstadt bezeichnen? Wieso sollten wir dort hinfahren und was ist dein Lieblingsfleck dort?

 

Jamie/Mark: Das muss für uns einmal Tokyo (Jamie) und einmal New York (Mark) sein. Tokyo bietet einen starken Kontrast zur englischen Kultur. Ich (Jamie) bin fasziniert davon, wie organisiert die Menschen sind und welches Design-Ethos sie pflegen: es gibt immer eine perfekte Harmonie zwischen der Schönheit und der Funktion eines Designs.

New York fasziniert, weil es einfach eine elektrisierende Stadt ist, die nur so sprudelt vor Leben…die meisten Menschen saugen das auf.

Wir beide sind uns einig, dass wir aber noch viele Reisen vor uns haben!

Jamie: Mein Lieblingsfleck in Tokyo ist ein Café, dessen Namen ich nicht mehr weiß, aber in dem ich ein sehr interessantes Erlebnis hatte…frag mich danach, wenn du mich das nächste Mal siehst.

 

Mark: Mein Lieblingsfleck in New York muss der Central Park sein – am besten an einem hellen, sonnigen Sonntagnachmittag…einfach unbeschreiblich.

Droplet Bottle Opener j-me

Kathy: Wenn du ein Produkt an a) deinen besten Freund und b) ein Familienmitglied verschenken müsstest, welche würdest du auswählen?

 

Jamie: Die Frage ist einfach zu beantworten. Für A und B wäre es „Droplet“. Der Flaschenöffner ist zeitlos. Mark und ich haben seit dem Launch des Produkts im Januar 2014, schon viele Droplets an Freunde und Familie verschenkt.

 

Kathy:…und warum?

 

Jamie: Weil es aus allen j-me Produkten hervorsticht. Es ist das erste aus unserer neuen „Black Range“ Serie, die wir wie folgt beschreiben: „markante Produkte, von unserem ursprünglichen Design-Ethos, das wir mit der Gründung im Jahre 2000 festlegten, inspiriert. Die Kollektion besteht aus schönen, zeitlosen Objekten, die aus extrem hochwertigen Materialien und in einem sorgfältigen Verfahren hergestellt werden. 

 

Kathy: Was können wir auf deinem Schreibtisch finden?

 

Jamie: Nicht viel…Papiere, eine Flasche Wasser, Gläser und einen Terminkalender. Ich bin „Mr. Minimal”. Mark ist auch Mr. Minimal, aber hat gerne noch ein paar Schreibwaren zur Hand. 

Kathy: Bist du eher der ordentliche oder unordentliche Typ?

 

Jamie: Wir sind beide ordentlich. Wir hassen Unordnung und raten jedem davon ab! Woher denkst du kommen schließlich unsere ganzen Organisationsprodukte?

 

Kathy: Wer inspiriert dich am meisten?

 

Jamie: Meine größte persönliche Inspiration ist meine Großmutter. In der Arbeitswelt ist es mein erster Chef aus meiner Design-Karriere.

 

Mark: Meine größte persönliche Inspiration ist mein alter Kung-Fu Lehrer. In der Arbeitswelt inspirieren mich alle erfolgreiche Geschäftsleute, die es von ganz unten geschafft haben, erfolgreich zu werden. 

 

Kathy: Wir danken euch für das Gespräch.

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